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Unterschiede zwischen Cash Games und Turnieren

14 April 2008 - Chris Welsh
   
Ein typisches Sit-and-Go-Turnier
Ein typisches Sit-and-Go-Turnier (Foto: dcJohn)
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Sie spielen also seit einiger Zeit Poker, entweder online, offline oder beides. Sie versuchen sich zu entscheiden, warauf Sie Ihr Augenmerk legen sollten – Cash Games oder Turnierspiele.  Ist es jedoch wirklich notwendig, zwischen beiden zu wählen?

Das ist eine gute Frage, da sowohl Cash Games als auch Turnierspiele eine andere Herangehensweise erfordern und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Schauen wir uns also kurz die Unterschiede an und sehen, ob Sie wirklich eine Entscheidung zwischen den beiden fällen müssen.

Eine Wahl treffen – wie viel Geld wollen Sie bei Hollywood Poker durch den Willkommensbonus machen?

Cash Games, auch Ring Games genannt, werden für gewöhnlich durch ein Limit definiert, wie z.B. $1/$2. Bei diesen Spielen kauft man sich typischerweise mit dem Minimum an Chips ein oder dem Maximum. Aber man darf jederzeit seinen Vorrat an Chips aufstocken, solange einem eben das Geld nicht ausgeht. Cash Games beinhalten das meiste Risiko, was das Verlieren von Geld anbelangt und werden – allein aus diesem Grund – eher als „Glücksspiel" als als Turnier angesehen.

Der Vorteil bei Cash Games ist, dass es kein Limit gibt, wie viel Geld man gewinnen kann, abgesehen davon, wie viel Geld die anderen Spieler mit an den Tisch bringen und bereit sind, zu riskieren.  Der Nachteil ist das Limit, wie viel man verlieren kann – man kann nämlich alles verlieren, wenn man schlecht spielt, das Glück einem nicht hold ist und man schlechte Kontoverwaltungsfähigkeiten hat.

Turnierspiele kommen in allen möglichen Formen und Größen daher, wie z.B. ein Einzeltisch-„Sit and Go" oder ein Multitable-Turnier. In einem Turnier riskiert man nur den Geldbetrag, abgesehen von Rebuys und Add-ons, den man als Buy-in bezahlt hat. Auszahlungen geschehen entweder als „der Gewinner bekommt alles" oder basierend auf einer Matrix, auf der der gesamte Preispool gestaffelt unter den besten Spielern aufgeteilt ist.

Turniere sind für neue Pokerspieler, denen es nicht geheuer ist, viel Geld zu riskieren, im Allgemeinen sicherer zum Spielen. Wenn man jedoch in der ersten Hälfte des Turniers brillant spielt, dann einen schlechten Lauf hat und ausscheidet bevor es ans Geld geht, geht man mit null nach Hause. Spielt man in Cash Games brillant und erkennt, dass sich sein Glück wendet, so kann man immer den „Exit"-Knopf drücken und mit Profit von dannen ziehen.

Generell ist es ratsam, als neuer Spieler  mit Turnieren anzufangen, die einen niedrigen Buy-in aufweisen. Hat man mehr Erfahrung und Sicherheit gesammelt – insbesondere was die Finanzverwaltung angeht –, so kann man zu Low-Level-Cash-Games voranschreiten, bevor man sich an den richtigen Aufstieg macht.

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Eingetragen: 13 April 2008
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