Das schwer fassbare M der Pokerstrategie
25 April 2008 - Thomas Krug
Das schwer fassbare M der Pokerstrategie (Foto: hashc0de) 
In den James-Bond-Geschichten ist „M" der Deckname für den Chef des britischen Geheimdienstes, die Person, die die strategischen Entscheidungen für die „00"-Agenten fällt. Im Poker bedeutet M die Anzahl an Small Blinds plus den Big Blinds, die man mit seinem aktuellen Chipstack bezahlen kann. 
Etwas anders, aber doch ein Faktor, der viele Entscheidungen eines Pokerspieler lenkt.
Empfehlen Sie einen Freund an Celebrity Poker und verdienen Sie sich €500!
Zunächst einmal eine Illustration, wie man M berechnet. Wenn man in einem Turnier mit $2.000 in Chips startet und die Blinds liegen bei $5/$10, dann zählt man die Blinds zusammen ($15) und teilt damit seinen Chipstack ($2.000/$15). In diesem Fall ergibt es ein M von 133. Angenommen wir befinden uns später im Turnier und die Blinds liegen bei $100/$200, man hat 50% zu seinem Chipstack hinzugefügt ($3.000/$300), dann ergibt dies ein M von 10. Ein ziemlicher Unterschied.
Was bedeutet dies nun genau? M wird als Faktor verwendet, um festzulegen, wie groß die Anfangsoptionen sind. Je größer das eigene M ist, desto weniger Risiko, die Blinds zu zahlen, die man spielt. Und umgekehrt – je kleiner das M, desto größer das Risiko.
Die meisten Pokerspieler werden sagen, dass, wenn man bei einem M von 10 oder weniger ankommt, es dann Zeit ist, mit der besten Hand all-in zu gehen, die man finden kann. Dies ist der Fall, denn wenn man noch länger wartet, so wird man durch eine Verdopplung oder sogar Verdreifachung nicht aus der Gefahrenzone kommen.
Das M ändert sich ständig, basierend auf der Menge an Chips und wie hoch die Blinds liegen. Man sollte üben, sein M zu zählen, bis es in Fleisch und Blut übergeht, und die Anfangsblattauswahl wird davon profitieren.
Melden Sie sich jetzt bei Celebrity Poker für einen 200%-Willkommensbonus an!
|



















