Pacific Poker

Anständige Online-Pokeretikette

21 März 2008 - Thomas Krug
   
Netter Kerl.
Netter Kerl. (Foto: Napalm filled tires)
Wie ein Artikel kürzlich aufzeigte, zahlt es sich aus, nett zu sein. Oder wenigstens kostet es Sie, ein Depp zu sein, wie ein Spieler aus dem US-Bundesstaat Virginia herausfand. In einem WSOP-Circuit-Event spielend, war dieser Spieler, der Chipsführer, einmal zu oft streitlustig und wurde als Fünfter aus dem Spiel geschleudert. Damit verdarb er sich die Chance auf knapp fünfzig tausend Dollar.

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Der Spieler ignorierte fortgesetzt Warnungen des Turnierdirektors, er möge sein lautes und unausstehliches Verhalten zügeln. Wenn Sie in vielen Liveevents gespielt haben, stellen Sie fest, wie unausstehlich der Kerl gewesen sein muss, um an diesen Punkt zu gelangen und mit einer Disqualifikation zu enden.

In welchem Zusammenhang steht dies mit Ihren Online-Pokerspielen? Zunächst einmal bricht man sich keinen Zacken aus der Krone, nett zu sein. Dies bedeutet nicht, dass Sie auf jedes „NH" („Nice Hand") antworten müssen, dass Sie bekommen. Insbesondere da diese häufig als Reaktion auf einige glückliche Powerhände, über die Sie gestolpert sind, kommen.  Es bedeutet jedoch, dass Sie es vermeiden sollten, andere Spieler für Ihr Spiel ganze Ansprachen zu halten.

Richtig ist, dass Sie damit durchkommen können, einen Spieler auf die Palme zu bringen, was einige als eine Vorteilstaktik ansehen. Sie werden so wahrscheinlich selbst zur Zielscheibe werden bei der Mehrheit der Tische, da viele aber keine Störenfriede mögen.

Plus: vergessen Sie nicht die alte Weiheit über das Einschüchtern der Fische, insbesondere in einem Cash Game. Wenn Sie einen schlechten Spieler oft genug kritisieren, wird er den Tisch verlassen – mit Ihrem Geld.


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Eingetragen: 15 März 2008
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